Neurologie
Ordination OA Dr. Christian M. Neuhauser
OA Dr. Christian M. Neuhauser berichtet, wie er mit Ordicall zwei neurologische Wahlarztordinationen in Wien und St. Pölten koordiniert — und warum der überraschendste Effekt für ihn nicht die eingesparte Zeit ist, sondern der Gewinn an Aufmerksamkeit.
Standorte · Wien und St. Pölten
2
Anrufe strukturiert erfasst
100%
Unterbrechungen bei Patientengesprächen
0
Im Einsatz seit
Januar 2026

OA Dr. Christian M. Neuhauser betreibt zwei neurologische Wahlarztordinationen — in St. Pölten und in Wien. Neben einer breiten fachneurologischen Versorgung bestehen Schwerpunkte in der Abklärung und Behandlung neurokognitiver Erkrankungen und Demenz, Kopfschmerzen, Schwindel, chronischer Schmerzsyndrome, neuropsychosomatischer Beschwerden sowie Long Covid und ME/CFS. Das Team umfasst zwei Personen mit dem Anspruch, nicht nur neurologische Befunde zu beurteilen, sondern stets auch den Menschen hinter den Symptomen zu sehen.
Herausforderung
Was vorher schwierig war.
Vor der Einführung von Ordicall mussten eingehende Anrufe entweder persönlich entgegengenommen oder über einen herkömmlichen Anrufbeantworter erfasst werden. Da es kein durchgehend besetztes Sekretariat gibt, waren Anrufe während laufender Ordinationen häufig mit Unterbrechungen verbunden. Außerhalb der telefonischen Erreichbarkeit blieb nur der Weg über die Mailbox — mit dem Effekt, dass Patientinnen und Patienten wiederholt anrufen mussten und die anschließende Sichtung der Nachrichten zeitaufwendig und im Alltag kaum planbar war. Durch den Betrieb zweier Standorte kam der Wunsch nach einer einheitlichen, strukturierten und standortunabhängigen Erfassung aller telefonischen Anliegen dazu.
Lösung
Wie Ordicall jetzt unterstützt.
Nach einer gezielten Online-Recherche stieß Dr. Neuhauser auf Ordicall. Überzeugt haben ihn drei Punkte: die zuverlässige Anrufannahme mit strukturierter Erfassung von Kontaktdaten und konkretem Anliegen, die Tatsache, dass keine aufwendige technische Infrastruktur nötig ist, und die persönliche Betreuung mit der Bereitschaft, die Gesprächsführung gemeinsam weiterzuentwickeln. Die technische Einführung verlief unkompliziert und war innerhalb kurzer Zeit möglich — die inhaltliche Feinabstimmung erfolgt fortlaufend anhand der tatsächlichen Anrufe. Ordicall funktioniert für die Ordination als digitaler Anrufbeantworter, der wesentlich strukturierter und verlässlicher arbeitet als eine klassische Mailbox — bewusst ohne medizinische Beratung oder automatisierte Terminverwaltung.
Wie Ordicall zwei Standorte zusammenführt
Für eine Wahlarztordination mit zwei Adressen ist die zentrale Frage nicht die Terminkoordination selbst — sondern dass standortbezogene Anliegen einheitlich entgegengenommen und korrekt zugeordnet werden. „Das ist besonders hilfreich, wenn ich mich gerade in Wien befinde und eine Anfrage für St. Pölten eingeht — oder umgekehrt. Der wesentliche Vorteil liegt nicht in einer automatischen Terminkoordination, sondern in einer zentralen und standortunabhängigen Erfassung der Anliegen." Genau dieser Aspekt macht Ordicall für Ordinationen mit mehreren Standorten wertvoll, ohne die bestehenden Abläufe zu ersetzen.
Der überraschendste Effekt: Gewinn an Aufmerksamkeit
Nicht die eingesparte Zeit ist für Dr. Neuhauser der zentrale Effekt — sondern die wiedergewonnene Konzentration: „Während eines Patientengesprächs kann ich mich auf den Menschen vor mir konzentrieren, ohne gleichzeitig befürchten zu müssen, dass wichtige Anrufe verloren gehen. Ordicall reduziert damit einen Teil des organisatorischen Hintergrundrauschens, das in einer ärztlichen Ordination häufig unterschätzt wird."
Sein Blick auf KI in der Arztpraxis
Den größten Nutzen von KI-Telefonassistenten sieht Dr. Neuhauser bei klar definierten, wiederkehrenden und organisatorischen Aufgaben: Anrufannahme, strukturierte Erfassung von Kontaktdaten und Anliegen, allgemeine Auskünfte zu Ordinationszeiten und Standorten sowie die Vorbereitung von Rückrufen. Der eigentliche Gewinn: mehr Zeit und Aufmerksamkeit für jene Aufgaben, bei denen ärztliche Erfahrung, menschliches Urteilsvermögen und persönliche Zuwendung unverzichtbar sind. Ebenso klar ist für ihn die Grenze: „KI sollte nicht eigenständig über Diagnosen, Therapien oder die medizinische Dringlichkeit komplexer Beschwerden entscheiden. Medizinische Verantwortung, Empathie und klinisches Urteilsvermögen müssen beim Arzt beziehungsweise bei entsprechend qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleiben."
“Der größte Effekt ist für mich nicht nur die eingesparte Zeit, sondern vor allem der Gewinn an Aufmerksamkeit.”