Allgemeinmedizin / Hausarztpraxis mit Hausapotheke
Ordination Dr. Bernhard Schütz
Wie eine auf Digitalisierung ausgerichtete Allgemeinpraxis im Mühlviertel nach dem Aus eines internationalen Anbieters zu einer lokalen KI-Telefonlösung wechselte.
25–50 %
verpasste Anrufe vor Ordicall (bei 40–60 Anrufen/Tag)
0
zusätzliche Front-Desk-Stelle nicht mehr nötig
>1 Jahr
Ordicall im laufenden Betrieb (als „Julius“)

Die Ordination Dr. Bernhard Schütz in Kirchschlag bei Linz ist eine breit aufgestellte Allgemeinpraxis mit Hausapotheke und einem starken Fokus auf Digitalisierung und Vereinfachung täglicher Abläufe. Das siebenköpfige Team versorgt Patientinnen und Patienten aus Kirchschlag und der Region. Neben dem klassischen hausärztlichen Angebot mit Akutversorgung und der Betreuung chronischer Patientinnen und Patienten werden auch spezielle Angebote in Diagnostik und Therapie bereitgestellt (Atemschutzuntersuchungen, Führerscheinuntersuchungen, medizinisch betreutes Krafttraining mit speziellem Fokus auf Kraft im Alter und Prävention von Sarkopenie – FitMedCare – sowie medizinisch indizierte Botulinumtoxin-Behandlungen bei Migräne, Hyperhidrose und Kieferbeschwerden/Bruxismus).
Herausforderung
Was vorher schwierig war.
Wenn der Anbieter wegbricht und der Empfang überlastet ist. Vor Ordicall war in der Ordination Dr. Schütz bereits eine KI-Telefonlösung eines ausländischen Anbieters im Einsatz. Nachdem dieser Anbieter von einem internationalen Konzern übernommen wurde und in der Folge den Support einstellte, stand die Praxis von einem auf den anderen Moment ohne funktionierende Lösung da — bei einer Anmeldung, die bereits stark überlastet war. Die Zahlen sprachen für sich: Bei 40 bis 60 Anrufen pro Tag wurden zwischen 25 und 50 Prozent der Anrufe nicht entgegengenommen. Den Assistentinnen blieb kaum Zeit für das, wofür sie da sind — die Patientinnen und Patienten vor Ort und die Betreuung der Hausapotheke. Konkret in Überlegung war die Anstellung einer zusätzlichen Assistentin am Front Desk. Was die Praxis stattdessen suchte: einen lokalen, zuverlässigen Anbieter, bei dem klar ist, dass die Lösung morgen noch existiert.
Lösung
Wie Ordicall jetzt unterstützt.
Wie Julius jetzt das Telefon übernimmt. Seit über einem Jahr ist Ordicall in der Ordination Dr. Schütz im laufenden Betrieb — unter dem Namen Julius. Wer in der Praxis anruft, hört nicht mehr das vertraute Klingeln, das niemand abnehmen kann, sondern wird von Julius begrüßt: einem Sprachassistenten, der das Anliegen im Gespräch erfasst, akute Fälle erkennt und direkt an die Ordination durchstellt, und alle anderen Anliegen geordnet beim Team ablegt — statt sie zwischen zwei Patientengesprächen aus dem Anrufbeantworter herauszuhören. Termine, Rezeptanfragen, Anliegen rund um die Hausapotheke und Routinerückfragen landen strukturiert dort, wo das Team sie verarbeiten kann. Stimme und Gesprächsführung von Julius wurden gemeinsam mit der Praxis abgestimmt. Was die Praxis suchte, war keine möglichst smarte KI, sondern ein System, das im Alltag verlässlich trägt — und ein Anbieter, der morgen noch existiert.
Was sich konkret verändert hat
Dr. Schütz beschreibt die Veränderung in drei Punkten: deutliche Entlastung des Empfangs, mehr Zeit für Patientinnen und Patienten vor Ort, spürbar ruhigere Geräuschkulisse in der Anmeldung. Die geplante zusätzliche Assistenten-Stelle wurde nicht mehr nötig. Bemerkenswert: Die Patientinnen und Patienten haben sich gut an Julius gewöhnt. Als überraschendster Effekt nennt Dr. Schütz die hohe Akzeptanz gerade beim älteren Publikum — ältere Patientinnen und Patienten nehmen das System ausgesprochen gut an. Eine Wahrnehmung, die der weitverbreiteten Annahme widerspricht, KI-Telefonie sei vor allem für jüngere Generationen geeignet.
Warum Ordicall im Alltag funktioniert
In Kirchschlag werden drei Punkte hervorgehoben. Erstens: Die Lösung ersetzt den teuren und am Land schwer findbaren Recruiting-Prozess für eine zusätzliche Front-Desk-Kraft. Zweitens: Sie integriert sich in eine Praxis, die Digitalisierung systematisch vorantreibt, statt einen Stilbruch zu erzeugen. Drittens: Sie kommt von einem Anbieter mit langfristiger Perspektive im österreichischen Gesundheitsumfeld — was nach der Erfahrung mit einem abgekündigten Vorgängermodell keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
“Pure Lebensqualität durch Entschleunigung — weniger Hektik, mehr Ruhe im Praxisalltag.”



